Die 5 größten Fehler im Turnier
Jeder, der bei einem Turnier mitschießt, möchte auch möglichst gut treffen und einen guten Platz erreichen. Das ist ja auch verständlich. Wem das egal ist, der sollte lieber eine private Parcours-Runde schießen. Wem das aber nicht egal ist, der sollte sich einige Überlegungen machen, damit das Turnier nicht zum Wandertag mutiert. Neben einer guten Ausrüstung und gutem Training sind aber noch andere Dinge wichtig.
Fehler 1: Die Regeln nicht kennen
Oft stellt man fest, dass Teilnehmer bei Turnieren wenig bis keine Ahnung bezüglich der Regeln haben. Das hängt auch damit zusammen, dass viele Turnierveranstalter keine oder nur einige Regeln vorgeben. Damit interpretiert jeder Teilnehmer oder jede Gruppe diese anders.
Wer aber in einem Wettbewerb mitmacht, sollte sich an Regeln halten. Auch wenn zwei ältere Herren auf dem Tennisplatz stehen, halten sie sich bei einem Match an die Regeln. Da wird selbstverständlich nicht akzeptiert, dass der Ball im Bereich von nur einem Meter in der Nähe der Linie sein muss.
Man sollte sich daher vorher schlau machen, nach welchen Regeln geschossen wird. Zum einen ist man dann selbst sicher, man kann aber auch den anderen erklären, was Sache ist. Blöder ist nämlich, wenn einem die anderen erklären, was richtig ist. Ob das auch stimmt, kann man dann ja nicht beurteilen.
Fehler 2: Nicht wissen, was tun
Oft steht man vor einer Schuss-Situation, wo man keinen Plan hat, was man nun machen soll. Dann wird einfach nach der Methode „Versuch und Irrtum„ gehandelt. Man tastet sich also an das Ziel heran. Damit wird man allerdings nicht Weltmeister.
Wesentlich besser ist es, wenn man für unterschiedliche Schuss-Situationen schon einen Plan hat, was man jetzt tun muss. Man muss sich dazu aber im Vorfeld mit diesen Schüssen auseinandersetzen und diese auch üben.
Solche Situationen wären:
Sehr weite Schüsse
Sehr steile Bergauf- und Bergabschüsse
Schüsse über einen Hügel oder Graben
Schüsse durch ein Rohr
etc.
Fehler 3: Nicht analysieren und korrigieren
Wer in einem Turnier erfolgreich sein will, muss wissen, was er tut. Man muss schon beim ersten Schuss wissen, was man nun genau machen will (vgl. Fehler 2).
Extrem wichtig ist aber, dass man seine Fehler erkennt und dementsprechend darauf reagieren kann. Spätestens beim zweiten Schuss sollte man treffen. Man muss sich also im Vorfeld/Training mit allen möglichen Situationen und den daraus resultierenden Fehlern beschäftigen. Und man sollte in der Lage sein, auch sofort zu wissen, wie man den Fehler kein zweites Mal macht. Wer nämlich nicht weiß, woran es gelegen hat, wird auch beim zweiten Schuss nur durch Zufall treffen.
Also: Mit Fehleranalyse und Fehlerkorrektur beschäftigen. Dazu gibt es im Übrigen ein Buch.
Fehler 4: Zu schnell schießen
Man kann es ja verstehen: In der Aufregung, in der Euphorie oder auch nur gedankenlos „stürmt„ man zum Abschuss und ballert ohne lange nachzudenken. Ssssst – daneben. Und weil man nicht getroffen hat, wird sofort der nächste Pfeil aus dem Köcher genommen und wieder ... Und gleich der Nächste.
Wer so agiert, ist klar im Nachteil. Wichtig wäre, sich Zeit zu lassen und folgende Schritte, sofern notwendig, langsam zu machen:
Die Situation analysieren
Überlegen, was man nun macht, wohin man genau zielt
Auf den Schuss konzentrieren, nicht hastig schießen
Bei einem Fehler diesen analysieren
Korrekturmöglichkeiten überlegen
Voll auf den zweiten Schuss konzentrieren
Fehler 5: Sich beeinflussen und ablenken lassen
Da quatschen Kollegen, wenn man selber am Pflock steht. Oder da hustet oder lacht einer, wenn man im Vollauszug ist. Das kann den einen oder anderen von „der Rolle„ bringen.
Andere Situation: Ein Kollege sagt so beiläufig: „Wenn du so weiter machst, gewinnst du!„ Und es gibt hier Spezialisten, die es darauf anlegen, den anderen zu stören. Wer das beherrscht, wird unter Umständen noch hilfreich rüberkommen, wenn er z.B. sagt: „Ich hoffe, dass dich der Bus, der da in 400 Meter Entfernung fährt, nicht stört.„ So einem kann man nicht böse sein; oder?
Wer bei jedem kleinsten Geräusch „bsssst„ ruft, wird immer Probleme haben. Wer also immun gegenüber solchen Dingen sein will, sollte sich damit beschäftigen.
Man sollte üben, sich nicht stören zu lassen.
Man sollte erkennen, welche Absicht jemand (auch wenn es positiv wirkt) hat.
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