Ich hau mir immer auf den Unterarm

Viele Schützen haben das Problem, dass die Sehne immer am Unterarm anschlägt. Das verhindert nicht nur, dass der Pfeil den Bogen sauber verlässt, sondern kann auch ganz schön weh tun. Um das zu verhindern, lässt man sich so einiges einfallen. Welche Möglichkeiten gibt es nun, um das zu verhindern?

1) Langer Armschutz

Dieser reicht oft von der Schulter bis zum Handgelenk. Das verhindert aber nicht, dass die Sehne trotzdem anschlägt und der Pfeil den Bogen damit unsauber verlässt und einen schlechten Pfeilflug produziert.
2) Offener Stand

Damit erreicht man, dass das Dreieck Pfeilauflage – Bogenschulter – Ankerpunkt größer wird. Damit ist auch die Gefahr anzuschlagen nicht mehr so groß. Man sollte aber darauf achten, dass man immer den gleichen Stand einnimmt. Sonst könnte der Auszug immer unterschiedlich sein.
3) Abknicken in der Mitte

Wer einen Bogen nur mit einem Pfeilbett (Langbogen oder Jagdrecurve) schießt, der sollte den Bogen umlegen, um das Ziel auch dreidimensional zu sehen. Knickt man in der Hüfte dabei ab, wird auch das oben beschriebene Dreieck größer.
4) Innenrotation des Bogenarms

Man kann auch diese Drehung des Bogenarms machen. Das muss man allerdings zuerst bewusst in den Schussablauf einbauen. Einfach ausgedrückt könnte man sagen: Man schaut auf die Uhr.
5) Von der Brust ...

Dabei hält man zuerst den Bogen vor der Brust und streckt den Arm nur mehr Richtung Ziel aus. Damit hat man dann fast automatisch die richtige Ellbogendrehung.
6) ... zum gestreckten Arm

1 ... 8