Warum fällt der Pfeil immer von der Auflage?
Vor allem Anfänger haben damit ihre liebe Not. Der Pfeil fällt fast bei jedem Schuss von der Pfeilauflage oder vom Shelf. Aber auch Schützen, die schon etwas Erfahrung haben und an ihrer Schusstechnik arbeiten, haben oft dieses Problem. Auch wenn es nicht oft vorkommt, so kann es doch sehr nervig sein.
Die Gründe
Der Hauptgrund ist dabei, dass die Finger der Zughand die Nocke einklemmen. Während des Auszugs werden die Finger dann gekrümmt. Der Pfeil wird zwischen den Fingern eingeklemmt und mit der Bewegung der Finger wird die Sehne und damit auch der Pfeil nach außen gedrückt.
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Das Hauptproblem: Die Finger werden beim Ankern nach innen gekrümmt. Dadurch wird der Pfeil zwischen den Fingern eingeklemmt und er fällt von der Pfeilauflage. |
Lösungsversuche
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Lösungsversuch 1: Man versucht, die Finger der Zughand mehr oder weniger weit zu spreizen. Das ist aber nicht die Lösung, weil trotzdem die Hand beim Ankern gekrümmt wird. Der Pfeil rutscht trotzdem von der Auflage. |
Lösungsversuch 2: Ein anderer Vorschlag, den man oft hört, ist, den Bogen schräg zu halten. Auch hier bleibt das Problem bestehen, wenn die Hand gekrümmt ist. Das sollte man eigentlich nur dann machen, wenn die Sicht auf das Ziel vom oberen Wurfarm verdeckt wird.
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Lösungsversuch 3: Auch sieht man Schützen, die mit dem Zeigefinger der Bogenhand den Pfeil bis kurz vor dem Schuss auf der Pfeilauflage halten. Auch hier kann der Pfeil im letzten Moment noch runterfallen.
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Die Lösung: Flacher Handrücken
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Eine Lösung könnte sein, dass man mit Untergriff schießt. Das ist aber in Wettkämpfen nur in den Recurve-Klassen erlaubt. Mit dem Langbogen muss man hier mediterran schießen.
Die beste Lösung ist relativ einfach. Man muss den Handrücken der Zughand flach halten. Damit ist eigentlich fast garantiert, dass der Pfeil nicht mehr zur Seite weggeht.
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