Hardcore-Schusstechniktraining
Eine Voraussetzung, um gut zu treffen ist eine gute Schusstechnik. Der Bewegungsablauf sollte immer gleich sein. Oft ist es aber schwierig, eine gute Rückmeldung über die eigene Schusstechnik zu bekommen. Man sieht sich ja selbst nicht. Oft glaubt man das Richtige getan zu haben, ist dann aber erstaunt, wenn man gesagt oder gezeigt bekommt, dass es doch nicht so war.
Wie kann man also die Schusstechnik alleine trainieren? Wer seine Technik nur nach dem Trefferbild beurteilt, wird nicht unbedingt besser werden. Wer aber an seiner Technik arbeitet, wird Fortschritte machen. Ziel muss es sein, bei jedem Schuss möglichst gleich zu schießen. Auch wenn es von außen oft so aussieht, als ob man gleich geschossen hat, muss das objektiv betrachtet, nicht so sein. Schon feine Unterschiede können sich im Trefferbild gravierend auswirken. Und je weiter das Ziel weg ist, desto augenscheinlicher kommen die Fehler zu Tage.
Hier werden nun vier Möglichkeiten vorgestellt, mit denen man sehr gut die Unterschiede in der Schusstechnik sehen kann. Eine Faustregel gilt fast immer: Seitliche Abweichungen haben fast immer mit einer unsauberen Schusstechnik zu tun.
Im Training kann man das als Zirkeltraining machen. Zwei oder drei Leute üben jeweils 20 Minuten und schießen jeweils rund 30 Pfeile.
1) Schießen mit dem Beamer
2) Schießen mit geschlossenen Augen
Man stellt sich auf kurze Entfernung rund vier Meter vor einen Dämpfer und schießt mit geschlossenen Augen 30 Pfeile. Es gibt hier zwei Möglichkeiten der Rückmeldung.
Anmerkung: Das funktioniert nur mit einem homogenen Dämpfer!
3) Schießen mit dem Chronographen
4) Schießen auf sehr weite Entfernungen
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